Das Projekt

Die Stadtwerke Gütersloh lassen derzeit, mit Unterstützung der Stadt Gütersloh, für drei Quartiere im Stadtgebiet energetische Quartierskonzepte erarbeiten. Pro Quartier wird ein Konzept erstellt. Betrachtet werden die Quartiere:

  • Am Anger/Sundernstraße
  • Blankenhagen
  • Mielesiedlung

Die energetischen Potenzialermittlungen für die Quartiere erfolgen durch die beauftragten Unternehmen DSK – Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (Bielefeld) und die Ingenieurgesellschaft ENAKON (Hannover). In diesem Zusammenhang werden auch die Voraussetzungen für alternative Versorgungsmöglichkeiten geprüft (z.B. ein Nahwärmenetz). Zur Konzepterarbeitung werden vorliegende Daten der Stadt und der Stadtwerke sowie Informationen, die im Rahmen von Bürgerbeteiligungsverfahren und Vor-Ort-Untersuchungen erhoben werden, genutzt.

Das Projekt wird von der KfW-Förderbank mit einem Zuschuss von 65 % der Kosten unterstützt.

Vorteile für die Quartiersbewohner

Im Rahmen des Projekts werden energetische Optimierungs- und Einsparpotenziale für private und öffentliche Gebäude aufgezeigt. Neben Kosteneinsparungen profitieren die Quartiersbewohner bei der Umsetzung von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen auch von einer Steigerung des Wohnkomforts und einer Aufwertung des gesamten Stadtbildes.

Damit die entwickelten Maßnahmen möglichst passgenau gestaltet werden können, ist es von großer Wichtigkeit, die Eigentümer und Bewohner des Quartiers bei der Konzepterarbeitung zu beteiligen. Denn nur durch die frühzeitige Einbindung des vor Ort vorhandenen Know-hows können verschiedene Zielsetzungen der Stadtentwicklung aufeinander abgestimmt werden und letztlich eine langfristig erfolgreiche Strategie entwickelt werden.

Was soll erreicht werden? Worum geht es?

Die Zielsetzung der energetischen Quartierskonzepte besteht in der Entwicklung und Vorbereitung von geeigneten Maßnahmen

  • zur Senkung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen,
  • zur Steigerung der regenerativen Energieerzeugungen,
  • zur städtebaulichen und funktionellen Aufwertung sowie
  • zur Erneuerung der Infrastruktur (insbesondere Wärmeversorgung und Verkehrsstruktur).

Synergieeffekte des Konzepts

Die Entwicklung energetischer Maßnahmen ist aber nur ein Teil des Konzepts. Darüber hinaus werden auch Maßnahmen entwickelt, die der städtebaulichen Aufwertung der Quartiere dienen und das Wohnumfeld so langfristig attraktiv machen.